Viele Unsicherheiten, Probleme und Blockaden entstehen durch mangelndes Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und mangelnde Selbstliebe. Selbstwert ist der Wert, den Sie sich selber zuschreiben. Das Selbstwertgefühl entspricht ihrem gefühlten Selbstwert, wie Sie sich selber wahrnehmen. Das Selbstwertgefühl ist in starkem Maße davon abhängig, welches Gefühl Sie von ihren Eltern während der Kindheit vermittelt bekommen haben. Doch auch später im Leben auftretende Ereignisse und Gefühle haben einen Einfluss darauf, ob Sie sich selbst einen gesunden Wert zuschreiben oder nicht.

Anzeichen für ein mangelndes Selbstwertgefühl

  • Sich selbst nicht annehmen können
  • Das Gefühl zu haben, nicht gut genug zu sein
  • Andere oder/und sich selbst nicht lieben können
  • Angst, die eigene Meinung zu vertreten
  • Eigene Leistungen nicht anerkennen
  • Komplimente abwehren
  • Ständiges Streben nach Erfolg
  • Vernachlässigen eigener Bedürfnisse
  • Nicht Nein sagen können
  • Übertriebener Perfektionismus
  • Angst vor Ablehnung oder Konflikten
  • Übertriebene Eifersucht

Wenn Sie ein mangelndes Selbstwertgefühl haben, können Sie ihre Leistungen nicht anerkennen, sondern bagatellisieren ihre Erfolge: „das hätte jeder geschafft“. Dadurch betrügen Sie sich selbst um das gute Gefühl. Leider hat der Verstand keinen Einfluss darauf, ob Sie ihre Leistungen anerkennen können oder nicht. Ihr Selbstwertgefühl entscheidet darüber. Ist es gesund, können Sie sich selbst annehmen, sich adäquat abgrenzen und Ihre Erfolge anerkennen. Weist es Defizite auf, dann fällt es Ihnen schwer, sich selbst oder andere zu lieben, Nein zu sagen oder Erfolge anzuerkennen. Kurzum: haben Sie zu sich selbst kein positives sondern ein negatives Gefühl, können Sie das Gute nicht annehmen, weil es konträr zu Ihrer eigenen Wahrnehmung ist. Durch bestimmte Lebensereignisse und die damit verbundenen Gefühle wird in der Regel Ihr Selbstwertgefühl gestärkt oder verletzt. Ihr Selbstwertgefühl beginnt schon im frühen Kindesalter sich zu entwickeln- oder auch nicht. So können Eltern bereits im frühen Kindesalter den Grundstein für ein gesundes Selbstwertgefühl ihrer Kinder legen, indem sie ihre Kinder emotional annehmen und ihre Bedürfnisse ernst nehmen, so dass keine negativen Glaubenssätze entstehen.

Häufig begleiten Sie dann die negativen Glaubenssätze durch Ihr ganzes Leben. In vielen Fällen verhindern sie, dass Sie erfüllte Partnerschaften leben oder beruflich Ihr volles Potential entfalten können. Wie eine bleierne Kugel kleben Glaubenssätze scheinbar unlösbar an Ihnen fest. Manchmal schauen mich meine Patienten etwas verwirrt an, wenn ich sage: „Ihr Glaubenssatz ist gar nicht Ihr Problem. Es ist das Gefühl, das sich hinter dem Glaubenssatz verbirgt.“ Alle Glaubenssätze, die Sie in sich tragen, sind Ausdruck von Emotionen, die für die Selbstbeurteilung verantwortlich sind. Sind sie positiv, sind die Glaubenssätze es auch – und umgekehrt.

Die Folgen von negativen Glaubenssätzen

Negative Glaubenssätze bedeuten zumeist Einschränkungen Ihrer Lebensqualität. In einer Partnerschaft kann der Glaubenssatz „ich bin nicht liebenswert“ zu Komplikationen führen. Eifersucht und Minderwertigkeitsgefühle erschweren eine gesunde Partnerschaft. Dabei könnte alles viel leichter sein, wenn die Glaubenssätze nicht wären.

Im Beruf sorgen negative Glaubenssätze häufig für Leistungsblockaden. Besonders schwer haben es oftmals Selbstständige, die fachlich gut sind, aber tagtäglich gegen ihre Glaubenssätze ankämpfen müssen. Vielfach werden dann Termine verschoben oder abgesagt, und die Angst vor Kunden oder Geschäftspartnern erschwert den reibungslosen Umgang mit gerade den Menschen, die für das eigene Business wichtig wären. Sie haben Angst nicht gut genug zu sein. Dieser tägliche Kampf gegen sich selbst wird oftmals als extrem anstrengend empfunden.

„Eigentlich“ unglaublich, welche Macht die Vergangenheit über uns hat. Deshalb werde ich immer sehr skeptisch, wenn ich von sogenannten Motivationstrainern höre, wir müssten immer nach vorne schauen und einfach nur handeln. So einfach ist es dann nun auch wieder nicht. Erst der Blick zurück und die Auflösung der negativen Glaubenssätze, gibt den Weg nach vorne frei.

In der Hypnose ist es möglich unbewusste und bewusste Blockaden aufzudecken und aufzulösen. Sie bekommen Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein wo Programme wie negative Gewohnheiten, Gefühle, Gedanken, Glaubensmuster sowie Ihre eigenen Überzeugungen gespeichert sind, die Sie endlich loslassen können.

Auflösung von Glaubenssätzen

So hartnäckig und langanhaftend negative Glaubenssätze auch sein mögen, so schnell und gezielt lassen sie sich auflösen. Der wichtigste Punkt dabei ist, dass die den Glaubenssatz bedingenden Gefühle aufgedeckt und aufgelöst werden. Dadurch beginnt in Ihrem Unterbewusstsein ein Umstrukturierungsprozess und Sie erkennen endlich Ihren eigenen Wert und Sie werden feststellen, wie Sie – auf einmal – erfolgreicher im Job und im Privaten agieren können.

Das Unterbewusstsein ist in der Lage Ihre Potentiale aufzudecken und zu entfalten. Sie sind die Quelle ihrer Kreativität und ganz persönlicher innerer Lernprozesse. In der Hypnosesitzung wird ihre individuelle erarbeitete Zielvorstellung zur Stärkung ihrer Persönlichkeit, ihrem Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein tief im Unterbewusstsein verankert. Auf diese Weise lässt sich ihr Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen auf effiziente und effektive Art und Weise verbessern.